Bali Affenwald – Der Monkey Forest in Ubud

Der Besuch eines Affenwaldes zählt zu den Highlights einer jeder Balireise. Wer die Insel abseits des Strandlebens kennenlernen und einem possierlichen Affen einmal ganz nah sein möchte, steuert gen Affenwald. Ideal für ein Ausflug mit Jung und Alt. Der artgerechten Tierhaltung und liebevollen Versorgung der Affen kann sich der Besucher sicher sein, denn tatsächlich sind Affen auf Bali heilig.

Den Heiligstatus haben die Tiere auf Bali der Gottheit Hanuman zu verdanken. Im Hinduismus wird diese mit einem menschlichen Körper dargestellt, welcher jedoch ein Affengesicht und einen langen Schwanz trägt. Dadurch wird Hanuman auch als Affengott bezeichnet. Die Menschen treten Affen somit wohlgesonnen gegenüber und freuen sich über ihre Anwesenheit. Dies bemerkt der aufmerksame Reisende auch am Verhalten freilaufender Affen auf der Insel. Sie zeigen sich dem Menschen gegenüber nicht wie anderswo, scheu und fluchtbereit, sondern suchen den Kontakt. Ein Zeichen der Affenfreundlichkeit der Bevölkerung, sowohl in freier Wildbahn, als auch in den Monkey Forests.

Der Affenwald in Ubud - Bali

Der Monkey Forest Ubud – Der beliebteste Affenwald Balis.

Der wohl bekannteste Monkey Forest auf Bali ist der Ubud Monkey Forest, auch als Sacred Monkey Forest Sanctuary oder Mandala Suci Wenara Wana bekannt. Hier sind die Javaneraffen, auch als Langschwanzmakaken bezeichnet, auf einem über 12 Hektar großen Waldgebiet zuhause. Der Monkey Forest Ubud versteht sich als heilige Städte mit dem Bildungsauftrag, das Zusammenleben von Mensch und Natur in Harmonie zu fördern. Mehr als 10.000 Besucher zählt dieser balinesische Affenwald monatlich. Trotz der hohen Besucherzahl finden Reisende sich hier in einer traumhaft entspannten und naturnahen Umgebung wieder.

Die Affen verhalten sich in der Regel friedlich und dem Menschen wohlgesonnen. Über 600 Makaken leben in dem von Lianen durchnetzten Waldgrundstück. Meist halten sich die Makaken in Gruppen auf. Sie spielen, klettern, tollen herum, nehmen Kontakt mit Besuchern auf, oder lassen sich beim Faulenzen und Schlafen bewundern. Sogar kleine Einblicke in heilige Prozessionen gläubiger Einheimischer, können hier erhascht werden, denn der Monkey Forest in Ubud beheimatet drei Tempelanlagen, welche den Gottheiten Shiva, Brahma und Gangga gewidmet sind.

Die Anreise in den Monkey Forest Ubud

Der auf der Landkarte als Sacred Monkey Forest Sanctuary bezeichneten Affenwald, liegt südlich des Stadtzentrums von Ubud. Von hier geht die sogenannte Monkey Forest Road ab, welcher nur gefolgt werden braucht um in den heiligen Wald zu gelangen. Die Straße mündet hinter einer Kurve im offiziellen Parkplatz des Monkey Forests, hinter welchem sich gleich der Eingang befindet. Von Ubud aus kann hier zu Fuß hin spaziert werden. Es besteht auch die Möglichkeit, einen Roller oder ein Taxi zu mieten. Die ersten Äffchen hüpfen bereits vor dem Eingang herum.

Die Adresse des Affenwalds lautet:

Jl. Monkey Forest, Ubud, Kecamatan Ubud, Kabupaten Gianyar, Bali 80571, Indonesia oder direkt hier bei Google Maps abrufen.

Telefon: +62 361 971304

Bilder gibt es hier bei Instagram

Öffnungszeiten: Täglich von 8:30 h – 18:00 h

Wichtige Verhaltensregeln im Monkey Forest Ubud

Bereits kurz nach dem Eintreten in den Park werden die meisten Besucher bereits von neugierigen Äffchen begrüßt und gemustert. Exotische Vogellaute begleiten den Spaziergänger durch die geheimnisvoll verschlungenen Waldpfade. In den Bäumen tummeln sich Fledermäuse. Zwischen den Ästen können faszinierende Insekten und Reptilien gesichtet werden. Ein wahres Naturschauspiel, in welchem die Makaken jedoch die Hauptrolle spielen. Die frechen Äffchen können durchaus auch einmal aufmüpfig werden und präsentieren sich extrovertiert und sehr neugierig. Um einen harmonischen Besuch zu gewährleisten, sind gewisse Verhaltensregeln einzuhalten.

  • Wertsachen sollten möglichst im Hotel bleiben, denn die Makaken sind auch als diebische Elstern bekannt. Schmuck, Sonnenbrillen und Kopfbedeckungen sollten abgenommen und gut versteckt werden. Handys und Kameras sollten affensicher mitgeführt, gut festgehalten oder am Körper befestigt werden.
  • Plastikflaschen und Plastiktüten animieren die Affen zum Betteln und Diebstahl, da sie darin etwas Leckeres vermuten. Daher sollten diese nicht in den Park mitgebracht werden.
  • Handtaschen und Rucksäcke können am Parkeingang abgegeben werden. Die Affen sind geschickt und haben kein Problem damit Taschen zu öffnen und den Inhalt zu plündern. Wer die Tasche nicht abgeben mag, sollte gut auf sie aufpassen.
  • Während des Kontakts mit einem Affen sollte stets Ruhe bewahrt werden. Hektische Bewegungen und lautes Gelächter sind fehl am Platz.
  • Affenbabys sind tabu! Mütter mit Affenbabys dürfen selbstverständlich beobachtet werden. Das Anfassen der Babys birgt jedoch das Risiko, dass die Mutter aggressiv reagiert und beißt.
  • Die Affen dürfen ausschließlich mit Bananen gefüttert werden. Anderes Futter oder gar menschliche Schnaggereien sind tabu. Wenn die Äffchen nach der Banane greifen, sollte der Besucher sofort loslassen, da Zerrspiele zu aggressivem Verhalten und Bissattacken führen können. Dies gilt übrigens auch für Zerrspiele um Handys, Kameras und Handtaschen. Im Zweifel also lieber nicht mitbringen.
  • Kommt es zu einem Biss, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Von offizieller Seite sind die Affen frei von jeglichen Krankheiten. Verlassen sollte der Besucher sich darauf, in einem von Tollwut und Hepatitis geplagten Land, jedoch keinesfalls.

Der Sangeh Monkey Forest

Eine etwas weniger stark besuchte Alternative zum Ubus Monkey Forest, ist der Sangeh Monkey Forest. Er liegt nordwestlich in der Stadt Sangeh, unweit von Ubud, und bietet auf 14 Hektar Waldfläche ein sogar noch ein wenig größeres Terrain. Eine Besonderheit des Sangeh Monkey Forest, welcher ebenfalls zu Hause von etwa 600 zahmer Makaken ist, ist die homogene Bepflanzung mit dem vom Aussterben bedrohten Pala Tree, zu Deutsch: Malabarischer Lackbaum oder auch Plossobaum.

Auch im Sangeh Monkey Forest, bilden heilige Tempel das religiöse Fundament des Waldes. Ein Hindu Tempel, welcher im 17. Jahrhundert erbaut wurde und der Tempel namens Pura Sukti Sari Sangeh, welcher von der Familie der Mengwi erschaffen wurde Der Sangeh Monkey Forest steht dem bekannteren Affenwald in Ubud in Sachen Schönheit in nichts nach. Auch hier tauchen Besucher in die geheimnisvollen Wege der tropischen Wälder ein und verbringen ihre Stunden mit faszinierende Affen und anderen Naturschönheiten, tierischer und pflanzlicher Art.

Selbstverständlich gelten auch im Sangeh Monkey Forest die gleichen Verhaltensregeln und Vorsichtsmaßnahmen, wie im Ubud Monkey Forest.

Fazit: Der Monkey Forest in Ubud oder der Sangeh Affenwald?
Wir sagen beide!

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